Digitale Abläufe sollen dein Restaurant entlasten und Gästen eine einfache Bestellung ermöglichen. Entscheidend ist ein System, das zu deinem Alltag passt.

Gastronomie Digitalisierung Schweiz: mit dem Ablauf beginnen
Die Digitalisierung deiner Gastronomie in der Schweiz sollte bei den täglichen Abläufen anfangen, nicht bei der Zahl der eingesetzten Tools. Wenn du ein Online-Bestellsystem für Restaurants in der Schweiz auswählst, prüfe zuerst, welche Aufgaben heute unnötig viel Zeit kosten. Gehen Bestellungen am Telefon unter? Musst du die Speisekarte an mehreren Stellen ändern? Werden Reservierungen während des Service notiert und später übertragen?
Ein guter digitaler Ablauf ordnet diese Schritte. Die Bestellung läuft über die eigene Website des Restaurants, während Speisekarte, Öffnungszeiten, Lieferzeit und Abholung an einer Stelle gepflegt werden. So kannst du die digitale Lösung an deinen tatsächlichen Betrieb anpassen, statt den Service um ein weiteres isoliertes Werkzeug herumzubauen.
Das eigene Online-Bestellsystem als digitales Schaufenster
Ein Webshop auf deiner eigenen Website kann deine Speisekarte mit Fotos, Kategorien und Suche darstellen. Gäste wählen Lieferung oder Abholung, sehen den Mindestbestellwert und erhalten eine Anzeige zur Lieferzeit. Auch Vorbestellungen sind möglich. Für Stammgäste gibt es eine 1-Klick-Bestellung; zugleich kann eine Bestellung als Gast ohne Kundenkonto erfolgen.
Plane die Speisekarte so, dass sie auch in einem hektischen Moment verständlich bleibt. Gruppiere Gerichte nach vertrauten Kategorien, halte Bezeichnungen kurz und pflege Sonderöffnungszeiten direkt im Dashboard. Wenn sich ein Gericht, eine Öffnungszeit oder eine Lieferbedingung ändert, sollte diese Information überall konsistent erscheinen. Die suchmaschinenfreundliche Website trägt den Namen und die Speisekarte deines Restaurants und kann damit als eigener digitaler Eingang dienen.
Für Gäste im Lokal ergänzt ein QR-Menü den Ablauf. Die Speisekarte öffnet sich am Tisch, ohne dass Mitarbeitende jedes Detail erklären oder gedruckte Karten austauschen müssen. Reservierungen können mit Bestätigung für den Gast, Ton-Benachrichtigung und Ausdruck im Restaurant eingehen.
Bestellungen im Restaurant zuverlässig annehmen
Die digitale Bestellung ist erst dann praktisch, wenn sie dort ankommt, wo dein Team arbeitet. Mit dem GastroBoom-Kassen-Terminal auf einem Sunmi V2 können Bestellungen aus Webshop, QR-Menü und App in Echtzeit mit Ton eingehen. Beim Bestätigen lassen sich automatische Annahme und automatischer Druck einstellen. Eine grosse Schrift unterstützt die Küche bei der Bearbeitung.
Lege vor dem Start fest, wer Bestellungen bestätigt, wer Rückfragen übernimmt und wann die Lieferzeit angepasst wird. Im System kannst du für eine Bestellung 30, 40 oder 50 Minuten auswählen. Reservierungen können mit Tischnummern erfasst werden. Speisekarte, Sonderöffnungszeiten und Berichte lassen sich auch am Gerät verwalten.
Für Telefonbestellungen zeigt CallPilot am PC beim Klingeln den Namen, die letzte Lieferadresse und die letzten Bestellungen des Anrufers, sofern diese Informationen bereits vorhanden sind. Das Telefon klingelt dabei normal. Telefonisch aufgenommene Bestellungen tragen keine Kommission und werden am PC-Bondrucker gedruckt.
Eigene Bestellungen und Lieferung sinnvoll organisieren
Wenn dein Restaurant selbst liefert, kann das System die Bestellung, den Mindestbestellwert, die Lieferzeit-Anzeige und den Ausdruck am Bondrucker oder Terminal unterstützen. Die operative Verantwortung bleibt bei deinem Team: Definiere Lieferzonen, bereite die Übergabe an die Küche vor und kläre, wer den Auftrag für die Auslieferung übernimmt.
Beginne mit einem überschaubaren Bereich. Prüfe, welche Gerichte den Transport gut überstehen, wann Bestellungen angenommen werden und wie Abholung und Lieferung im Webshop dargestellt werden sollen. Eine klare Lieferzeit-Anzeige hilft dir, Erwartungen früh zu steuern. Bei Vorbestellungen kannst du die Produktion besser in den Tagesablauf einordnen.
Vergleiche die Kosten eines eigenen Kanals mit den Bedingungen grosser Lieferplattformen. Plattformprovisionen hängen vom Anbieter, Vertrag und den übernommenen Leistungen ab. Verwende für den Vergleich den Satz aus deinem eigenen Vertrag. GastroBoom bietet dafür Basis mit CHF 99 pro Monat fix, Premium mit CHF 249 pro Monat fix sowie Performance mit 5 Prozent pro Bestellung ohne Fixkosten. Provisionsfreie Abos sind möglich.
So führst du die Digitalisierung im Alltag ein
Digitalisiere zuerst den Ablauf, der am häufigsten unterbrochen wird. Für manche Restaurants ist das die telefonische Bestellung, für andere die Speisekarte oder die Reservierung. Formuliere dazu einen einfachen Prozess: Eingang prüfen, Bestellung bestätigen, Bon drucken, Küche informieren und Abholung oder Lieferung vorbereiten.
Teste den Ablauf mit typischen Situationen aus deinem Restaurantalltag. Bestelle ein Gericht zur Abholung, ändere eine Sonderöffnungszeit, erfasse eine Reservierung und prüfe eine Vorbestellung. Achte darauf, ob Ton, Ausdruck und Anzeige für dein Team eindeutig sind. Halte Zuständigkeiten kurz schriftlich fest, damit auch neue Mitarbeitende den Prozess nachvollziehen können.
Für die Einführung kannst du 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Entscheide danach anhand des tatsächlichen Bestell- und Serviceablaufs, welches Modell zu deinem Betrieb passt. Prüfe auch die technische Umgebung: CallPilot läuft als Dienst auf einem Windows-PC und funktioniert mit einer FRITZ!Box über den Anrufmonitor. Bei einer Swisscom Internet-Box wird die lokale Nebenstelle per SIP vor Ort geprüft.
Daten, Speisekarte und Preise selbst steuern
Der zentrale Vorteil eines eigenen Kanals ist die direkte Verbindung zwischen Restaurant und Gast. Bestellungen, Gäste und Preise bleiben beim Restaurant. Du kannst Speisekarte, Sonderöffnungszeiten und Berichte im Dashboard verwalten und deine Website mit dem eigenen Namen und der eigenen Speisekarte führen.
Nutze diese Kontrolle im Tagesgeschäft. Entferne ausverkaufte Gerichte, passe Lieferzeiten an und aktualisiere saisonale Angebote, bevor Gäste bestellen. Prüfe ausserdem regelmässig, ob die Darstellung auf dem Smartphone verständlich ist. Ein digitaler Ablauf ist nur dann hilfreich, wenn Mitarbeitende ihn sicher bedienen können und Gäste schnell zum passenden Gericht gelangen.
Plane die nächsten Schritte nach Bedarf. Du kannst mit dem Webshop und dem QR-Menü beginnen, später Reservierungen oder Telefonbestellungen ergänzen und die Bestellannahme über das Kassen-Terminal organisieren. So wächst die Digitalisierung mit deinem Restaurantalltag und bleibt auf konkrete Aufgaben ausgerichtet.

Häufige Fragen
Was gehört zur Gastronomie Digitalisierung in der Schweiz?
Dazu gehören digitale Bestellungen, ein Webshop auf der eigenen Website, ein QR-Menü, Reservierungen und passende Abläufe für Küche, Abholung oder Lieferung. Entscheidend ist, dass die Werkzeuge zusammen in deinen Service passen.
Welche Preise bietet GastroBoom an?
GastroBoom bietet Basis für CHF 99 pro Monat fix, Premium für CHF 249 pro Monat fix und Performance mit 5 Prozent pro Bestellung ohne Fixkosten. Zusätzlich kannst du 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen.
Kann ich Bestellungen über Telefon und Website verbinden?
Ja. Der Webshop nimmt Bestellungen über die eigene Website an. CallPilot zeigt bei einem Anruf vorhandene Angaben wie Name, letzte Lieferadresse und letzte Bestellungen am Windows-PC an. Telefonisch aufgenommene Bestellungen werden am PC-Bondrucker gedruckt.
Unterstützt das System Lieferung und Abholung?
Im Webshop kannst du Lieferung und Abholung anbieten, den Mindestbestellwert festlegen und die Lieferzeit anzeigen. Wenn dein Restaurant selbst liefert, organisiert dein Team die operative Übergabe und Auslieferung.
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