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Eigener Lieferdienst statt Lieferando

Eigener Lieferdienst statt Lieferando

Ein eigener Bestellkanal gibt deinem Restaurant mehr Nähe zu seinen Gästen und macht den Ablauf bei Lieferung und Abholung übersichtlicher. Entscheidend ist, dass Technik und Restaurantalltag zusammenpassen: Die Bestellung muss zuverlässig ankommen, die Küche braucht klare Informationen und Gäste sollen schnell verstehen, wie sie bestellen.

eigener lieferdienst statt lieferando — Symbolbild
Foto: Erik Mclean / Pexels

Eigener Lieferdienst statt Lieferando: Was sich ändert

Ein eigener Lieferdienst statt Lieferando beginnt mit einem Bestell-Webshop auf deiner eigenen Website. Wenn du ein Online-Bestellsystem für die Gastronomie in der Schweiz einsetzt, bestellst du nicht über eine fremde Plattform, sondern über deinen eigenen digitalen Kanal. Dein Restaurant liefert selbst; das System nimmt die Bestellung auf und gibt die nötigen Informationen weiter.

Plattformprovisionen hängen vom Anbieter, Vertrag und den übernommenen Leistungen ab. Verwende für den Vergleich den Satz aus deinem eigenen Vertrag. Bei einem eigenen Lieferkanal bleiben Gäste, Daten und Preise beim Restaurant. Das ist besonders hilfreich, wenn du wiederkehrende Gäste direkt auf deine Speisekarte, deine Öffnungszeiten und deine Bestellmöglichkeit aufmerksam machen möchtest.

Prüfe zuerst deinen bestehenden Ablauf: Wo kommen Bestellungen heute an? Wer bestätigt sie? Wie erfährt die Küche die Lieferzeit? Und wie werden Abholungen von Lieferungen unterschieden? Diese Fragen zeigen dir, welche Schritte dein eigener Lieferdienst zuverlässig abbilden muss.

Welche Grundlagen dein Bestellsystem braucht

Eine gute Bestellseite zeigt die Speisekarte mit Fotos, Kategorien und Suche. Gäste sehen, ob Lieferung oder Abholung möglich ist, welcher Mindestbestellwert gilt und welche Lieferzeit angezeigt wird. Auch die Öffnungszeiten gehören an eine Stelle, die leicht auffindbar ist.

Für Stammgäste kann eine 1-Klick-Bestellung den Weg verkürzen. Gleichzeitig sollte die Bestellung auch ohne Kundenkonto möglich sein. Vorbestellungen helfen dir, ruhigere und stärker ausgelastete Zeiten besser zu planen. Bei der Lieferzeit kann pro Bestellung zwischen 30, 40 und 50 Minuten gewählt werden.

Im Restaurantalltag lohnt sich eine klare Pflege: Aktualisiere ausverkaufte Gerichte, Sonder-Öffnungszeiten und Lieferzeiten direkt, wenn sich etwas ändert. So vermeidest du Rückfragen und reduzierst Missverständnisse zwischen Service, Küche und Lieferteam.

Lieferung und Abholung sinnvoll organisieren

Ein eigener Lieferdienst funktioniert dann gut, wenn deine Regeln verständlich sind. Lege fest, welche Gebiete du belieferst, welcher Mindestbestellwert gilt und wann Bestellungen angenommen werden. Diese Informationen sollten auf der Bestellseite sichtbar sein, bevor der Gast seine Auswahl abschliesst.

Für die Küche ist die Darstellung der Bestellung genauso wichtig wie die Bestellung selbst. Ein Kassen-Terminal kann Bestellungen aus Webshop, QR-Menü und App in Echtzeit mit Ton anzeigen. Eine automatische Annahme und ein automatischer Druck lassen sich bei Bestätigungen einstellen. Die gewählte Lieferzeit wird dabei pro Bestellung berücksichtigt.

Plane ausserdem einen einfachen Umgang mit Abholungen. Eine Bestellung zur Abholung braucht eine klare Bereitstellungszeit und einen eindeutigen Namen. Bei Lieferungen muss das Team sehen, wohin die Bestellung geht und wann sie vorbereitet werden soll.

Mehr als Lieferbestellungen: QR-Menü und Reservierungen

Der eigene digitale Kanal muss nicht bei Lieferungen enden. Ein QR-Menü für den Tisch kann Gästen die Speisekarte direkt auf dem Smartphone zeigen. Reservierungen lassen sich mit einer Bestätigung für den Gast, einer Ton-Benachrichtigung und einem Ausdruck im Restaurant verwalten.

Auch im Restaurantbetrieb hilft ein zentrales Dashboard. Dort kannst du Speisekarte, Sonder-Öffnungszeiten und Berichte verwalten. Die Website ist suchmaschinenfreundlich und trägt den Namen sowie die Speisekarte deines Restaurants. Damit finden Gäste deine Inhalte auch dann, wenn sie direkt nach deinem Betrieb suchen.

Denke bei der Einführung an typische Situationen: ein Gericht ist am Abend ausverkauft, die Küche braucht bei hoher Auslastung eine längere Vorlaufzeit oder ein Feiertag verändert die Öffnungszeiten. Solche Anpassungen sollten ohne Umweg in deinem täglichen Ablauf möglich sein.

GastroBoom für deinen eigenen Lieferdienst

GastroBoom bietet einen Bestell-Webshop auf der eigenen Website des Restaurants. Die Speisekarte, Lieferung, Abholung, Mindestbestellwert, Lieferzeit-Anzeige und Öffnungszeiten werden dort gebündelt. Bestellungen können als Gast oder mit Kundenkonto erfolgen; Stammgäste nutzen auf Wunsch die 1-Klick-Bestellung.

Für den Restaurantbetrieb gibt es eine eigene App auf dem Sunmi V2, einem Android-Gerät mit eingebautem Bondrucker. Bestellungen aus dem Webshop, dem QR-Menü und der App kommen in Echtzeit mit Ton an. Am Gerät lassen sich unter anderem Speisekarte, Sonder-Öffnungszeiten und Berichte verwalten; die grosse Schrift ist für die Küche ausgelegt.

Für den Einstieg gibt es ein Basis-Abo für CHF 99 pro Monat und ein Premium-Abo für CHF 249 pro Monat. Beide sind fixe, provisionsfreie Abos. Zusätzlich gibt es Performance mit 5 Prozent pro Bestellung ohne Fixkosten. GastroBoom kann 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte getestet werden.

So startest du mit dem eigenen Lieferdienst

Beginne mit deiner aktuellen Speisekarte und entscheide, welche Gerichte sich für Lieferung und Abholung eignen. Ergänze Fotos, Kategorien, Mindestbestellwert und Lieferzeiten. Danach prüfst du die Darstellung aus Sicht eines Gastes: Ist sofort klar, wann bestellt werden kann und ob Lieferung oder Abholung gewählt wird?

Richte anschliessend den Ablauf im Restaurant ein. Lege fest, wer neue Bestellungen prüft, wer sie bestätigt und wie die Küche die Informationen erhält. Teste eine Bestellung zur Abholung, eine Lieferung und eine Vorbestellung. Kontrolliere dabei besonders Ton, Ausdruck, Lieferzeit und Sonder-Öffnungszeiten.

Wenn Gäste telefonisch bestellen, kann CallPilot den PC beim Klingeln mit Name, letzter Lieferadresse und letzten Bestellungen des Anrufers öffnen. Das Telefon klingelt dabei normal. Telefonisch aufgenommene Bestellungen tragen keine Kommission und werden am PC-Bondrucker gedruckt. So kannst du digitale und telefonische Bestellungen in einem Arbeitsablauf bearbeiten.

eigener lieferdienst statt lieferando
Foto: Francisco Ferreira / Pexels

Häufige Fragen

Kann ich Bestellungen über meine eigene Website annehmen?

Ja. GastroBoom stellt den Bestell-Webshop auf der eigenen Website deines Restaurants bereit. Dort können Gäste Lieferung oder Abholung wählen, die Speisekarte durchsuchen und auch ohne Kundenkonto bestellen.

Brauchen Gäste ein Kundenkonto?

Nein. Bestellungen sind auch als Gast möglich. Stammgäste können zusätzlich die 1-Klick-Bestellung nutzen.

Welche Kostenmodelle gibt es?

Das Basis-Abo kostet CHF 99 pro Monat, Premium CHF 249 pro Monat. Beide sind fixe, provisionsfreie Abos. Performance kostet 5 Prozent pro Bestellung ohne Fixkosten. Der Testzeitraum beträgt 14 Tage ohne Kreditkarte.

Was macht CallPilot bei Telefonbestellungen?

Beim Klingeln zeigt der PC Name, letzte Lieferadresse und letzte Bestellungen des Anrufers, sofern diese Informationen vorhanden sind. Das Telefon wird nicht automatisch abgenommen. Die Bestellung kann am PC erfasst und am PC-Bondrucker gedruckt werden.

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