Es ist Freitagabend, 19:30 Uhr. Ihre Küche läuft auf Hochtouren, 40 Bestellungen in der Stunde, das Team schwitzt. Am Ende des Abends tippen Sie die Zahlen ein — und sehen: 23% Provision an Lieferando. Bei einem Umsatz von 3.000 CHF sind das knapp 690 Franken, die direkt vom Tisch in fremde Taschen fliessen. Jede Woche. Jeden Monat.

Wer als Restaurantbetreiber Lieferando-Gebühren sparen will, braucht keine Tricks — sondern ein System. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, was heute möglich ist.
Was Lieferando wirklich kostet — die echte Rechnung
Lieferando kommuniziert seine Gebühren selten transparent. Was Restaurants tatsächlich abgeben:
- Vermittlungsprovision: 13–30% je nach Paket und Verhandlungsposition
- Marketinggebühren: optionale Boost-Pakete für mehr Sichtbarkeit (zusätzliche Kosten)
- Zahlungsabwicklung: weitere 1,5–2% pro Transaktion
- Kontrollverlust: keine eigenen Kundendaten, kein direktes CRM
Ein Restaurant mit 12.000 CHF Monatsumsatz über Lieferando zahlt bei 20% Provision 2.400 CHF monatlich — das sind 28.800 CHF pro Jahr. Kein kleines Budget.
Unser Tipp: Bevor Sie verhandeln oder kündigen, analysieren Sie erst Ihre tatsächliche Provision. Viele Betreiber unterschätzen die Gesamtkosten um 30–40%.
Die 3 wirksamsten Wege, Lieferando-Gebühren zu senken
1. Eigenes Online-Bestellsystem aufbauen
Das Wirkungsvollste, was Sie tun können: Bestellungen direkt auf Ihrer Website annehmen. Kein Mittelsmann, keine Provision, Ihre Kundendaten gehören Ihnen.
GastroBoom Online-Bestellsystem bietet Restaurants eine vollständige Lösung — inkl. digitaler Speisekarte, Zahlungsabwicklung und Benachrichtigungssystem. Die monatlichen Fixkosten liegen weit unter dem, was eine einzige Woche Lieferando-Provision verschlingt.
Was überzeugt: Bestehende Kunden bestellen direkt, weil Sie ihnen den Link einmal schicken. Der Wechsel ist schneller als gedacht.
2. Eigenen Lieferdienst aufbauen statt auslagern
Wer regelmässig liefert, sollte langfristig eine eigene Lieferstruktur aufbauen. Das klingt aufwändig — ist aber mit den richtigen digitalen Tools machbar, selbst für kleine Betriebe.
Die Investition amortisiert sich in den meisten Fällen innerhalb von 6 Monaten. Kein Lieferando, keine Gebühren, maximale Marge.
Lesen Sie dazu unseren Praxisguide: Eigener Lieferdienst statt Lieferando
3. AI-Chatbot für automatische Bestellannahme
Telefon klingelt, Küche brüllt, der Kellner rennt. Manuelle Bestellannahme kostet Zeit und Nerven. Ein AI-Chatbot für die Bestellannahme nimmt Aufträge rund um die Uhr entgegen — ohne Fehler, ohne Wartezeit, ohne Zusatzpersonal.
Für Restaurants mit hohem Bestellaufkommen ist das ein direkter Hebel: weniger Personalkosten, weniger Fehler, mehr Kapazität.
Vergleich: Lieferando vs. eigenes System
| Merkmal | Lieferando | GastroBoom Eigensystem |
|---|---|---|
| Provision pro Bestellung | 13–30% | 0% |
| Kundendaten | Lieferando behält sie | Gehören Ihnen |
| Eigenes Branding | Kaum möglich | Vollständig anpassbar |
| QR-Code Bestellung | Nein | Ja |
| AI-Chatbot Integration | Nein | Ja |
| Einrichtungszeit | Sofort, aber teuer | 1–3 Tage |
| Monatliche Fixkosten | Abhängig vom Volumen | Klar kalkulierbar |
| Loyalitätsprogramme | Nicht möglich | Integriert |
Fazit: Lieferando lohnt sich für Neukunden-Akquise. Für Stammkunden zahlen Sie Provision, die nicht sein müsste.
Insider-Tipps: Was erfahrene Restaurantbetreiber wissen
Stammkunden direkt mitnehmen: Schicken Sie Ihren Top-100-Kunden einmalig einen personalisierten Link zu Ihrem eigenen Bestellsystem — mit einem kleinen Rabatt als Umstiegsanreiz. Die Rücklaufquote ist höher als Sie erwarten.
Lieferando als Akquise-Kanal, nicht als Hauptkanal: Viele erfolgreiche Betriebe nutzen Lieferando bewusst nur für Neukunden und steuern diese dann schrittweise auf den eigenen Kanal um.
QR-Code auf jede Verpackung: Ein einfacher QR-Code auf die Speisekarte oder die Lieferverpackung führt Kunden beim nächsten Mal direkt zu Ihrem System — ohne Umweg über die Plattform.
Digitale Speisekarte spart Druckkosten: Wer auf eine digitale Speisekarte setzt, spart nicht nur Papier, sondern kann Preise und Angebote in Echtzeit anpassen — ein echter Wettbewerbsvorteil.
Praxiszahl: Restaurants, die auf ein eigenes Bestellsystem umsteigen, berichten laut internen GastroBoom-Auswertungen von durchschnittlich 22–28% höherer Nettomarge bei gleichem Bestellvolumen — allein durch den Wegfall der Plattformgebühren.
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Wie viel zahlen Sie aktuell wirklich an Lieferando? Unser kostenloser Margen-Rechner zeigt Ihnen den genauen Unterschied — und was ein eigenes System für Ihr Restaurant bedeuten würde.

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Häufige Fragen zu Lieferando-Gebühren und Alternativen
Quellen & weiterführende Informationen
Wie hoch sind die Lieferando-Gebühren für Restaurants? Lieferando erhebt je nach Vertrag 13–30% Provision auf jede Bestellung. Mit Zahlungsgebühren und optionalen Marketingpaketen liegt die Gesamtbelastung oft bei 20–25%.
Kann man Lieferando-Gebühren verhandeln? Ja, bei hohem Volumen gibt es Spielraum. Unter 13–15% kommt man selten. Dauerhaft Gebühren sparen lässt sich nur mit einem eigenen Bestellkanal.
Welche Alternativen gibt es in der Schweiz? Eat.ch, Smood und lokale Plattformen. Die günstigste Variante langfristig: eigenes System mit 0% Provision.
Wie schnell ist ein eigenes System eingerichtet? Mit GastroBoom in 1–3 Tagen. Keine Programmierkenntnisse nötig, volle Begleitung durch unser Team.
Was kostet das System monatlich? Ab CHF 79 Fixpreis. Ohne Provision. Bereits ab 400 CHF Lieferumsatz pro Monat günstiger als Lieferando.
Verliere ich Kunden beim Wechsel? Stammkunden folgen. Lieferando kann parallel für Neukunden aktiv bleiben — strategisch kombiniert, nicht ersetzt.
Funktioniert das auch für kleine Betriebe? Genau da liegt der grösste Effekt. Jede gesparte Provision verbessert die Marge direkt.
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