Inhaltsverzeichnis
- Das Provisionsmodell von Lieferando – was es Restaurants in Zug wirklich kostet
- Was eine echte Lieferando Alternative ausmacht
- Kundendaten: Das stille Kapital, das Plattformen abschöpfen
- GastroBoom: Die Schweizer Lösung für Restaurants in Zug
- Migration von Lieferando: Wie der Wechsel gelingt
- Häufige Fragen
- Verwandte Themen
Das Provisionsmodell von Lieferando – was es Restaurants in Zug wirklich kostet
Lieferando und ähnliche Plattformen werben mit Reichweite und Sichtbarkeit. Was weniger prominent kommuniziert wird: die Provision. Je nach Vertrag und Marktposition zahlen Restaurants zwischen 15% und 30% auf jede vermittelte Bestellung.
Ein konkretes Beispiel für ein Restaurant in Zug:
- Durchschnittlicher Bestellwert: 58 CHF
- Provision (22%): 12,76 CHF pro Bestellung
- 200 Bestellungen/Monat: 2’552 CHF Provision
- Jahreskosten: 30’624 CHF
30’000 CHF – das entspricht einem halben Vollzeit-Mitarbeitersalär. Geld, das alternativ in bessere Zutaten, mehr Personal oder Marketing für das eigene Restaurant fliessen könnte.
Hinzu kommen versteckte Kosten: Premium-Platzierungen, die Sie kaufen müssen, damit Ihr Restaurant überhaupt sichtbar bleibt. Und der Algorithmus entscheidet, wer oben steht – nicht Ihre Qualität.
Was eine echte Lieferando Alternative ausmacht
Eine Lieferando Alternative ist nicht einfach eine andere Plattform. Der Schlüsselunterschied liegt im Eigentum: Wer besitzt das Bestellsystem? Wer besitzt die Kundendaten? Wer kontrolliert das Branding?
Plattform-Modell (Lieferando, Uber Eats, etc.):
- Plattform besitzt Kundenkontakt
- Restaurant ist ein austauschbarer Lieferant
- Sichtbarkeit hängt vom Algorithmus ab
- Provision senkt jede Marge
Eigenes Bestellsystem (GastroBoom):
- Restaurant besitzt den direkten Gästekontakt
- Branding 100% nach Ihren Vorstellungen
- Keine Algorithmus-Abhängigkeit
- 0% Provision auf jede Bestellung
Eine echte Alternative bedeutet: Unabhängigkeit. Und diese Unabhängigkeit zahlt sich aus – finanziell und strategisch.
Wie Restaurants in anderen Schweizer Städten diese Unabhängigkeit bereits nutzen, erfahren Sie in unseren Beiträgen zum Online Bestellsystem für Restaurants in Zürich ohne Provision und zum eigenen Bestellsystem für Restaurants in Luzern.
Kundendaten: Das stille Kapital, das Plattformen abschöpfen
Hier liegt einer der am stärksten unterschätzten Nachteile von Drittplattformen: Ihre Gäste gehören nicht Ihnen.
Wenn jemand über Lieferando bei Ihnen bestellt, kennt die Plattform:
- Name, Adresse, E-Mail des Gastes
- Bestellhistorie und Präferenzen
- Frequenz und Lieblingsgerichte
Sie als Restaurant sehen lediglich die Bestellung. Den Gast dahinter kennen Sie nicht – und können ihn nicht direkt ansprechen.
Mit einem eigenen Bestellsystem in Zug hingegen bauen Sie von Bestellung zu Bestellung eine wertvolle Gästedatenbank auf:
- Newsletter: Schicken Sie gezielte Angebote an Stammgäste
- Geburtstags-Coupons: Persönliche Gutscheine für loyale Gäste
- Saisonale Aktionen: Weihnachtsmenü, Fondue-Special, Sommerterasse
- Re-Engagement: Gäste, die länger nicht bestellt haben, aktiv zurückgewinnen
Diese Möglichkeiten sind mit Drittplattformen strukturell unmöglich – weil die Plattform kein Interesse daran hat, dass Sie direkte Beziehungen zu Gästen aufbauen, die dann an ihr vorbei bestellen.
GastroBoom: Die Schweizer Lösung für Restaurants in Zug
GastroBoom ist eine Bestellplattform, die speziell für die Schweizer Gastronomie entwickelt wurde. Was das in der Praxis bedeutet:
Lokal verankert:
- TWINT-Integration (die meistgenutzte Schweizer Zahlungsmethode)
- CHF-Preisformatierung ohne Umrechnungen
- Mehrsprachige Benutzeroberfläche (DE/EN/FR/IT)
- Datenschutz nach Schweizer DSG-Standard
Technisch stark:
- Mobile-First-Design – über 70% aller Bestellungen kommen vom Handy
- Echtzeit-Bestellmanagement ohne manuelles Eingreifen
- Direkte Kassensystem-Integration
- Automatische SMS/E-Mail-Bestätigungen für Gäste
Betrieblich einfach:
- Menü in wenigen Minuten aktualisieren
- Sonderangebote und Tagesgerichte mit einem Klick aktivieren
- Bestellvolumen-Steuerung für Stosszeiten
Wie das in der Praxis für Restaurants in Zug aussieht, erklärt unsere Übersicht zu professionellen Restaurant-Websites mit Bestellsystem – inklusive Beispielen aus der Region.
Migration von Lieferando: Wie der Wechsel gelingt
Der Wechsel von einer Drittplattform zu einem eigenen System ist einfacher als gedacht – wenn man ihn richtig angeht. Empfohlen wird ein paralleler Betrieb während der Übergangsphase:
Phase 1 – Aufbau (Woche 1–2):
Eigenes GastroBoom-System einrichten, Menü erfassen, Zahlungsmethoden konfigurieren, System testen.
Phase 2 – Kommunikation (Woche 2–3):
Gäste über neue Bestellmöglichkeit informieren: Hinweis auf Ihrer Website, Social Media, Speisekarte im Lokal und Tischkarten. Kleiner Anreiz (z.B. 10% Rabatt auf erste Direktbestellung) beschleunigt den Umstieg.
Phase 3 – Reduzierung (Monat 2–3):
Präsenz auf Drittplattformen schrittweise reduzieren. Menüs dort vereinfachen oder Mindestbestellwert erhöhen, um direkte Bestellungen attraktiver zu machen.
Phase 4 – Vollständige Unabhängigkeit:
Sobald ein Grossteil der Online-Bestellungen direkt eingeht, kann der Vertrag mit der Plattform gekündigt werden.
Lassen Sie sich beim Wechsel unterstützen – unser Team begleitet Sie durch alle Phasen. Mehr dazu im Bereich Lieferando Alternative für Restaurants in der Schweiz.
Häufige Fragen
Verliere ich Bestellungen, wenn ich Lieferando verlasse?
Kurzfristig ist ein leichter Rückgang möglich, da ein Teil der Gäste aus Gewohnheit über die Plattform bestellt. Erfahrungsgemäss stabilisiert sich das Volumen innerhalb von 2–3 Monaten, wenn der Umstieg aktiv kommuniziert wird. Langfristig gewinnen Sie durch die eingesparte Provision erheblich mehr, als Sie kurzfristig verlieren.
Ist GastroBoom günstiger als Lieferando?
Ja – deutlich. Statt einer prozentualen Provision auf jede Bestellung zahlen Sie bei GastroBoom eine feste monatliche Gebühr. Bei einem Restaurant in Zug mit 150+ Bestellungen pro Monat amortisiert sich das System in der Regel bereits im ersten Monat vollständig.
Kann ich beide Systeme parallel betreiben?
Ja, während der Übergangsphase ist ein paralleler Betrieb sinnvoll und problemlos möglich. Das gibt Ihnen Zeit, Ihre Stammgäste auf das neue System umzustellen, ohne auf Bestellungen zu verzichten.
Bekomme ich Unterstützung beim Wechsel?
Ja – GastroBoom bietet ein dediziertes Onboarding für alle Neukunden. Dazu gehören die technische Einrichtung, Unterstützung beim Menü-Upload und Beratung zur Gäste-Kommunikation.
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